• Sitemap
  • Suche
  • Drucken
  • Startseite
  • Gesamtprojekt
  • Teilprojekte Tram
  • Köniz
  • Eigerplatz
  • Innenstadt
  • Ostermundigen
  • Rüti
  • Kleinwabern
  • Bus-/S-Bahnprojekte
  • Kommunikation
  • Downloads
  • Kontakt

TP2: Eigerplatz

Der Eigerplatz ist einer der komplexesten Verkehrsknoten in der Stadt Bern. Er soll im Rahmen des Projekts Tram Region Bern neu gestaltet werden. Dazu hat die Planungsgemeinschaft Tram Region Bern einen zweistufigenProjektierungswettbewerb durchgeführt. In der ersten Phase ging es darum, Ideen für die Neugestaltung des Eigerplatzes zu entwickeln. In der zweiten Phase wurden die vier besten Vorschläge in weiteren Studien vertieft ausgearbeitet. Zum Beurteilungsgremium unter der Leitung von Uli Huber, Architekt BSA SIA SWB, gehörten Fachleute aus Architektur und Verkehr, die Berner Gemeinderätin Regula Rytz, der Vorsteher des Amtes für Verkehr des Kantons Bern, Wolf-Dieter Deuschle sowie Quartiervertreter des Stadtteils III.

Aus dem Wettbewerb ist als beste verkehrliche Lösung das Projekt „EIGERTRAM“ der B+S AG aus Bernhervorgegangen. Gestalterisch überzeugte die Jury das Projekt „promunturium“ derHager Landschaftsarchitektur AG in Zürich am besten. Das Beurteilungsgremium hat deshalb einstimmig empfohlen, dass beide Teams ihre verkehrlichen und stadträumlichen Lösungsansätze zusammenführen und ein gemeinsames Vorprojekt erarbeiten.

Ovaler Kreisel
Im Projekt „EIGERTRAM“ schlagen die Verfasser einen ovalen Kreisel mit einstreifigen Zufahrten vor. Der motorisierte Individualverkehr wird auf den Hauptachsen Seftigen­strasse-Zieglerstrasse/Schwarzenburgstrasse-Eigerstrasse gebündelt. Die Belpstrasse wird zwischen dem Philosophenweg und der Zieglerstrasse geschlossen. Auf der Zieglerstrasse ist zudem ein durchgehender Mittelbereich vorgesehen, der die Trennwirkung reduziert. Das Beurteilungsgremium hält dazu fest: „Die vorgeschlagene Verkehrslösung überzeugt. Der klare, einfache und sich gut in das Stadtbild einfügende Kreisel ist eine sowohl formal aber auch verkehrstechnisch bestechende Lösung. Alle Verkehrsteilnehmer finden übersichtliche und sichere Führungen“.

Ein Park und mehr Bäume
Das Projekt „promunturium“ setzt mehrere stadträumliche Akzente: So sollen beispielsweise die quartiertypischen Alleen verlängert und wo nötig und möglich Lücken gefüllt werden. Auf dem Dreieck vor der Post entsteht eine gepflegte kleine grüne Oase. Über der Tramhaltestelle schwebt ein abgewinkeltes äusserst leichtes Dach, welches den Eigerplatz in Warte-, Bewegungs- und Aufenthaltszonen gliedert. Eine weitere Besonderheit ist die Beleuchtung, welche die Stadträume und die Bauten mit einem Lichtspiel inszeniert.

Verlegung der Haltestellen der Buslinie 28
Die Haltestellen der Buslinie 28 werden von der Mühlemattstrasse an die Eigerstrasse zwischen dem Hochhaus und dem Gebäude der Zürich-Versicherung verlegt. In Richtung Eigerplatz ist eine Kaphaltestelle vorgesehen; in der Gegenrichtung eine Bucht mit Überholmöglichkeit. Damit kann die Mühlemattstrasse vom Busverkehr befreit werden. Zudem eröffnet sich die Option, die Linie 28 zum Bahnhof Weissenbühl zu führen und so mit der S-Bahn zu verknüpfen.


Studienauftrag Eigerplatz, Bericht des Beurteilungsgremiums, 11. Mai 2010 (53 MB)

Ideenwettbewerb Eigerplatz, Bericht des Preisgerichts, 10. November 2009 (4 MB)

Zum Vergrössern Bild anklicken.