• Sitemap
  • Suche
  • Drucken
  • Startseite
  • Gesamtprojekt
  • Warum ein Tram?
  • Linienführung
  • Projektorganisation
  • Partizipation
  • Kosten
  • Zeitplan
  • Geschichte
  • Teilprojekte Tram
  • Bus-/S-Bahnprojekte
  • Kommunikation
  • Downloads
  • Kontakt

Geschichte der ÖV-Erschliessung von Köniz und Ostermundigen

Im Dezember 2010 liegt das Vorprojekt zum Tram Region Bern vor.

2008 Zweckmässigkeitsbeurteilungen ÖV Ostermundigen und Bern Süd
Beide Zweckmässigkeitsprüfungen kommen klar zum Schluss, dass die Umstellung der bestehenden Buslinien auf Tram kombiniert mit Verbesserungen auf den bestehenden S-Bahnlinien die zweckmässigste Lösung ist. In der Folge werden die Planungsarbeiten für die Umstellung der Buslinie 10 auf Tram sowie die Verlängerung der Tramlinie 9 nach Kleinwabern im Projekt Tram Region Bern vorangetrieben.
ZMB Bern.  ZMB Bern Kurzfassung. 
ZMB Ostermundigen. ZMB Ostermundigen Kurzfassung.

2005/2007 Agglomerationsprogramm Bern
Das Agglomerationsprogramm Verkehr und Siedlung der Region Bern sieht als Massnahmen vor, im Rahmen von Zweckmässigkeitsprüfungen die ÖV-Erschliessung von Ostermundigen und die Verkehrserschliessung des Raums Bern Süd zu prüfen.

2003 Mobilitätsstrategie Bern
Im Rahmen der Mobilitätsstrategie werden Wege aufgezeigt, wie Verkehrs- und Siedlungsentwicklung aufeinander abgestimmt werden können. Für Ostermundigen soll geprüft werden, ob die Buslinie auf Tram umgestellt werden soll. Für Köniz steht die Idee der Verlängerung des RBS Richtung Süden im Vordergrund.

1995 Räumliches Stadtentwicklungskonzept STEK
Mit dem räumlichen Stadtentwicklungskonzept (STEK) und der kantonalen ESP-Planung wird eine übergeordnete, stadtverträgliche Verkehrs- und Siedlungsentwicklung angestrebt. Kernelemente sind die beiden Entwicklungsschwerpunkte Ausserholligen und Wankdorf, die über die „Cityschiene“ mittels bestehenden S-Bahnlinien mit dem Hauptbahnhof verknüpft werden sollen.

Das STEK formuliert als Ziel einen substantiellen Ausbau des ÖV mit Verbesserung des Angebots, der Attraktivität und der Leistungsfähigkeit. Es enthält im Bereich Tram nebst anderen Massnahmen folgende Verlängerungen von Tramlinien und Neubaustrecken:
• Tramlinienverlängerung Wabern–Kleinwabern
• Tramlinienverlängerung Schönegg–Morillon
• Neue Tramlinie Köniz–Fischermätteli (via Könizstrasse)
• Neue Tramlinie Ostring–Ostermundigen (entlang Autobahn A6 und
  Ostermundigenstrasse) 

1982 Umwelt, Stadt und Verkehr
Bern ist die erste Schweizer Stadt mit einer neuen, gesamtheitlichen, umweltorientierten Verkehrskonzeption: Kanalisierung des MIV auf wenige Hauptachsen, Parkraumpolitik und ÖV- Förderung sind die Schlagwörter. Es werden Konzepte für die verschiedenen Verkehrsträger erarbeitet, neben MIV und ÖV erstmals auch ein Konzept für den Fussgänger- und Veloverkehr.

Im Konzept für den öffentlichen Verkehr stehen die Tramlinien Richtung Ostermundigen und Köniz nicht mehr zur Diskussion. Vorgeschlagen werden aber die Tramlinienverlängerung nach Kleinwabern und eine Buszweiglinie nach Blinzern (von der Haltestelle Spiegel aus).

1971 Transportplan
Enthält Vorschläge, um den erwarteten Verkehrsbedürfnissen im Planungshorizont zu entsprechen: Ergänzungen des Tramnetzes werden als notwendig erachtet: „… im besonderen die neuen Tramlinien nach Bümpliz–Oberbottigen, Ostermundigen und Köniz erweisen sich als notwendig. Die Beibehaltung des heutigen Busbetriebes würde auf allen drei Linien ausserordentliche Schwierigkeiten bringen“ (Band 6, Seite 108).
Es bestehen bereits Vorprojekte für diese Tramlinien (Band 6, Seite 120)
• Ostermundigen: Verlängerung der Tramlinie 9 ab Guisanplatz bis Ostermundigen
• Köniz: Tramlinie von Eigerplatz über Weissenbühl und Morillon bis Köniz. Aber nicht
  als Durchmesserlinie Köniz-Ostermundigen.
• Kleinwabern: Verlängerung der Tramlinie 9

1964 Generalverkehrsplan für die Region Bern
Es wird erkannt, dass der Busbetrieb bei weiterer Siedlungsentwicklung an Kapazitätsgrenzen stossen wird und das Passagieraufkommen besser mit dem Tram abgefangen werden kann. In der Innenstadt würde ein dichter Schienenverkehr eher verarbeitet als ein dichter Busverkehr. Folgende Varianten werden diskutiert:
Köniz:
• Verlängerung der Tramlinie Fischermätteli
• Verlängerung der Tramlinie Weissenbühl
• Zweiglinie zur Tramlinie Wabern ab Morillon
Alle Varianten sind technisch sehr schwierig und finanziell aufwändig. Blinzern würde mit einer Buslinie erschlossen.
Ostermundigen:
• Erhöhung der Attraktivität der SBB im Nahverkehr durch Verdichtung des Fahrplanes
• Verlängerung der Tramlinie Guisanplatz: Führung durch die Ostermundigenstrasse–
 Bernstrasse analog Bus, bei Verkürzung dieser Buslinie auf HB–Schosshalde–
 Friedhof, oder Führung durch die Bolligenstrasse über das Möösli.
• Durchmesserlinien noch immer aktuell.

1954 Gutachten Walther/Leibbrand
(Alfred Walther und Kurt Leibbrand: Gutachten über die Strassenverkehrsplanung)
Die Notwendigkeit von Bus-Durchmesserlinien wird erkannt.
• Vorschlag 1: Ostermundigen–Bethlehem und Köniz–Wyler
• Vorschlag 2: Güterbahnhof–Ostermundigen und Köniz–Elfenau
Der Gemeinderat spricht sich dagegen aus.