TP6: Kleinwabern
Ebenfalls zum Projekt Tram Region Bern gehört das Teilprojekt 6, welches die Verlängerung der Tramlinie 9 bis Kleinwabern umfasst.
Der Raum Kleinwabern – bislang für die Entwicklung von Köniz ein eher peripherer Raum – erhält angesichts verschiedener Entwicklungen eine besondere Aufmerksamkeit.
Der Gemeinderat von Köniz stuft das Entwicklungspotenzial des Raums Kleinwabern langfristig als gross ein. Verschiedene Projekte zur Siedlungsentwicklung sind bereits angelaufen. Beispielsweise wird nach der positiv verlaufenen Abstimmung vom 7. März 2010 auf dem Bächtelenacker in absehbarer Zeit eine Überbauung für rund 200 Familien realisiert.
Am Nesslerenweg soll die Siedlung – auch bekannt als „Marazzi-Überbauung“ – im Rahmen einer Sanierung verdichtet werden . Damit könnten rund 120 zusätzliche Wohnungen geschaffen werden.
Angesichts dieser und weiterer Projekte ist eine gute Erschliessung mit dem ÖV zwingend. Die Verlängerung des „Nünitrams“ nach Kleinwabern ist grundlegende Voraussetzung, dass die heute schon stark befahrene Seftigenstrasse entlastet werden kann. Die Seftigenstrasse ist nach wie vor die einzige Strassenverbindung links der Aare und hat als Verbindungsachse vom Gürbetal nach Bern langfristig ein hohes, auch übergeordnet ausgerichtetes Verkehrsaufkommen aufzunehmen. Damit diese Entlastung gelingt, ist eine bessere Verknüpfung zwischen S-Bahn und städtischem Feinverteiler nötig. Deshalb soll in Kleinwabern an einer ebenfalls neu zu erstellenden S-Bahnhaltestelle Kleinwabern (BLS) ein neuer ÖV-Umsteigeknoten geschaffen werden.
Bei der Verlängerung der Tramlinie 9 nach Kleinwabern gibt es folgende planerische Schwerpunkte:
Abschnitt heutige Endhaltestelle bis Kreisel Grünaustrasse/Weyerstrasse
Die Ortsdurchfahrt wurde 1997 saniert. Trotz Umverteilung von Raum zugunsten des Langsamverkehrs und der Läden blieb die Kapazität für den motorisierten Individualverkehr erhalten. Erreicht wurde ein Strassenabschnitt mit einer hohen Koexistenz aller Verkehrsteilnehmer. Die Gestaltung mit Mittelzone soll auch mit einer Verlängerung der Tramlinie erhalten bleiben. Das Tram würde wie auf der heutigen Strecke bis zum Kreisel Grünaustrasse/Weyerstrasse im Mischverkehr fahren. Geplant ist, die Haltestellen an ihrem jetzigen Standort und die heutige Wendeschlaufe als Betriebswendeschlaufe zu belassen.
Kreisel Grünaustrasse/Weyerstrasse bis Kreisel Lindenweg
In diesem Abschnitt sieht das Vorprojekt für die Tramlinienverlängerung stadtauswärts ein Eigentrassee vor. Stadteinwärts soll das Tram im Mischverkehr fahren. Eine Haltestelle soll auf der Höhe der geplanten Überbauung Bächtelenacker zu liegen kommen, eine weitere Haltestelle vor dem Kreisel Lindenweg.
Wendeschlaufe/Verknüpfung mit S-Bahnhaltestelle Kleinwabern
In einer Machbarkeitsstudie wurden rund 15 Varianten für die Lage der Endhaltestelle und die Verknüpfung mit der S-Bahn geprüft . Der Gemeinderat hat sich im Januar 2010 für eine Wendeschlaufe ausserhalb des Siedlungsgebietes ausgesprochen . Das Tram soll also südlich des Balsigergutes wenden.
Der Raum Kleinwabern – bislang für die Entwicklung von Köniz ein eher peripherer Raum – erhält angesichts verschiedener Entwicklungen eine besondere Aufmerksamkeit.
Der Gemeinderat von Köniz stuft das Entwicklungspotenzial des Raums Kleinwabern langfristig als gross ein. Verschiedene Projekte zur Siedlungsentwicklung sind bereits angelaufen. Beispielsweise wird nach der positiv verlaufenen Abstimmung vom 7. März 2010 auf dem Bächtelenacker in absehbarer Zeit eine Überbauung für rund 200 Familien realisiert.
Am Nesslerenweg soll die Siedlung – auch bekannt als „Marazzi-Überbauung“ – im Rahmen einer Sanierung verdichtet werden . Damit könnten rund 120 zusätzliche Wohnungen geschaffen werden.
Angesichts dieser und weiterer Projekte ist eine gute Erschliessung mit dem ÖV zwingend. Die Verlängerung des „Nünitrams“ nach Kleinwabern ist grundlegende Voraussetzung, dass die heute schon stark befahrene Seftigenstrasse entlastet werden kann. Die Seftigenstrasse ist nach wie vor die einzige Strassenverbindung links der Aare und hat als Verbindungsachse vom Gürbetal nach Bern langfristig ein hohes, auch übergeordnet ausgerichtetes Verkehrsaufkommen aufzunehmen. Damit diese Entlastung gelingt, ist eine bessere Verknüpfung zwischen S-Bahn und städtischem Feinverteiler nötig. Deshalb soll in Kleinwabern an einer ebenfalls neu zu erstellenden S-Bahnhaltestelle Kleinwabern (BLS) ein neuer ÖV-Umsteigeknoten geschaffen werden.
Bei der Verlängerung der Tramlinie 9 nach Kleinwabern gibt es folgende planerische Schwerpunkte:
Abschnitt heutige Endhaltestelle bis Kreisel Grünaustrasse/Weyerstrasse
Die Ortsdurchfahrt wurde 1997 saniert. Trotz Umverteilung von Raum zugunsten des Langsamverkehrs und der Läden blieb die Kapazität für den motorisierten Individualverkehr erhalten. Erreicht wurde ein Strassenabschnitt mit einer hohen Koexistenz aller Verkehrsteilnehmer. Die Gestaltung mit Mittelzone soll auch mit einer Verlängerung der Tramlinie erhalten bleiben. Das Tram würde wie auf der heutigen Strecke bis zum Kreisel Grünaustrasse/Weyerstrasse im Mischverkehr fahren. Geplant ist, die Haltestellen an ihrem jetzigen Standort und die heutige Wendeschlaufe als Betriebswendeschlaufe zu belassen.
Kreisel Grünaustrasse/Weyerstrasse bis Kreisel Lindenweg
In diesem Abschnitt sieht das Vorprojekt für die Tramlinienverlängerung stadtauswärts ein Eigentrassee vor. Stadteinwärts soll das Tram im Mischverkehr fahren. Eine Haltestelle soll auf der Höhe der geplanten Überbauung Bächtelenacker zu liegen kommen, eine weitere Haltestelle vor dem Kreisel Lindenweg.
Wendeschlaufe/Verknüpfung mit S-Bahnhaltestelle Kleinwabern
In einer Machbarkeitsstudie wurden rund 15 Varianten für die Lage der Endhaltestelle und die Verknüpfung mit der S-Bahn geprüft . Der Gemeinderat hat sich im Januar 2010 für eine Wendeschlaufe ausserhalb des Siedlungsgebietes ausgesprochen . Das Tram soll also südlich des Balsigergutes wenden.
