Kostenschätzung
Die Kostenschätzung Stand Vorprojekt für das Tram Region Bern beträgt CHF 400 Millionen ± 20 % (exkl. MwSt).
Im Verlauf des Vorprojekts wurde von Strassen- und Werkeigentümern die Chance erkannt, im Rahmen des Tramprojekts längst anstehende Sanierungen und Aufwertungsmassnahmen in Angriff zu nehmen, um von den Synergien in der Planung und Realisierung zu profitieren. Ebenfalls dazugekommen sind der Eigerplatz und die Unterführung Bahnhof Ostermundigen, welche weit über das eigentliche Tramprojekt hinaus saniert, umgestaltet und aufgewertet werden sollten. Für diese Projekte werden zusätzlich Kosten in der Höhe von rund CHF 150 Millionen erwartet. Ein substantieller Teil dieser Mehrkosten ist jedoch in Sanierungsbudgets für Strassenbau oder Werkleitungen eingerechnet oder durch Spezialfinanzierungen Abwasser und Trinkwasser gedeckt.
Die Summe all dieser Kosten liegt somit über der groben Kostenschätzung, die im Rahmen der ZMB gemacht worden ist (CHF 260 Millionen ± 50%). Es entspricht jedoch einer der Erkenntnisse des Vorprojekts, dass die in der ZMB berücksichtigten Elemente nicht ausreichen, um das Tram in den bebauten Stadtraum einzugliedern. So sind im Vergleich zur ZMB im Vorprojekt zum Beispiel 1.5 km mehr Gleisanlagen vorgesehen (zusätzliche Strecke Kleinwabern, Wendeschlaufen Schliern, Oberfeld, Rüti, Sandwürfi). Auch der komplette Neubau des Viktoriaplatzes oder der umfangreiche Landerwerb zum notwendigen und aufwändigen Umbau der Ostermundigenstrasse sind Positionen, welche in der ZMB nicht berücksichtigt waren.
Insgesamt bewegen sich die Gesamtkosten pro Kilometer im Bereich von vergleichbaren Tramprojekten anderer Schweizer Agglomerationen (Lausanne, Basel, Zürich).
An den Gesamtkosten beteiligen sich Bund, Kanton und Gemeinden wie folgt:
Bund
Der Bund übernimmt aus dem Infrastrukturfonds 35 % der anrechenbaren Infrastrukturkosten. Die Eidgenössischen Räte haben dazu in der Sommersession 2010 ihre Zustimmung gegeben.
Kanton
Auf kantonaler Ebene sind die für die Planung und den Bau des Trams notwendigen Mittel im Infrastrukturrahmenkredit ÖV 2010-2013 eingestellt. Der Grosse Rat hat diesem Rahmenkredit im April 2009 zugestimmt. Über die Freigabe der einzelnen Projekttranchen entscheidet der Regierungsrat.
Gemeinden
Die Gemeinden müssen die werterhaltenden und wertsteigernden Massnahmen im Strassenraum sowie die städtebauliche Gestaltung bezahlen, soweit sich die Strassen im Projektperimeter in ihrem Eigentum befinden.
Ein weiterer Teil der Kosten wird von den Eigentümern der Werkleitungen getragen.
Die Kosten für das Vorprojekt beliefen sich auf rund 9 Mio. Franken. Davon übernahmen der Kanton 80 % und die Gemeinden 20 %. Bern, Köniz und Ostermundigen haben sich darauf geeinigt, den Gemeindekostenanteil für das Vorprojekt zu gleichen Teilen zu tragen.
Im Verlauf des Vorprojekts wurde von Strassen- und Werkeigentümern die Chance erkannt, im Rahmen des Tramprojekts längst anstehende Sanierungen und Aufwertungsmassnahmen in Angriff zu nehmen, um von den Synergien in der Planung und Realisierung zu profitieren. Ebenfalls dazugekommen sind der Eigerplatz und die Unterführung Bahnhof Ostermundigen, welche weit über das eigentliche Tramprojekt hinaus saniert, umgestaltet und aufgewertet werden sollten. Für diese Projekte werden zusätzlich Kosten in der Höhe von rund CHF 150 Millionen erwartet. Ein substantieller Teil dieser Mehrkosten ist jedoch in Sanierungsbudgets für Strassenbau oder Werkleitungen eingerechnet oder durch Spezialfinanzierungen Abwasser und Trinkwasser gedeckt.
Die Summe all dieser Kosten liegt somit über der groben Kostenschätzung, die im Rahmen der ZMB gemacht worden ist (CHF 260 Millionen ± 50%). Es entspricht jedoch einer der Erkenntnisse des Vorprojekts, dass die in der ZMB berücksichtigten Elemente nicht ausreichen, um das Tram in den bebauten Stadtraum einzugliedern. So sind im Vergleich zur ZMB im Vorprojekt zum Beispiel 1.5 km mehr Gleisanlagen vorgesehen (zusätzliche Strecke Kleinwabern, Wendeschlaufen Schliern, Oberfeld, Rüti, Sandwürfi). Auch der komplette Neubau des Viktoriaplatzes oder der umfangreiche Landerwerb zum notwendigen und aufwändigen Umbau der Ostermundigenstrasse sind Positionen, welche in der ZMB nicht berücksichtigt waren.
Insgesamt bewegen sich die Gesamtkosten pro Kilometer im Bereich von vergleichbaren Tramprojekten anderer Schweizer Agglomerationen (Lausanne, Basel, Zürich).
An den Gesamtkosten beteiligen sich Bund, Kanton und Gemeinden wie folgt:
Bund
Der Bund übernimmt aus dem Infrastrukturfonds 35 % der anrechenbaren Infrastrukturkosten. Die Eidgenössischen Räte haben dazu in der Sommersession 2010 ihre Zustimmung gegeben.
Kanton
Auf kantonaler Ebene sind die für die Planung und den Bau des Trams notwendigen Mittel im Infrastrukturrahmenkredit ÖV 2010-2013 eingestellt. Der Grosse Rat hat diesem Rahmenkredit im April 2009 zugestimmt. Über die Freigabe der einzelnen Projekttranchen entscheidet der Regierungsrat.
Gemeinden
Die Gemeinden müssen die werterhaltenden und wertsteigernden Massnahmen im Strassenraum sowie die städtebauliche Gestaltung bezahlen, soweit sich die Strassen im Projektperimeter in ihrem Eigentum befinden.
Ein weiterer Teil der Kosten wird von den Eigentümern der Werkleitungen getragen.
Die Kosten für das Vorprojekt beliefen sich auf rund 9 Mio. Franken. Davon übernahmen der Kanton 80 % und die Gemeinden 20 %. Bern, Köniz und Ostermundigen haben sich darauf geeinigt, den Gemeindekostenanteil für das Vorprojekt zu gleichen Teilen zu tragen.
